Wandern macht gute Laune!
Das Ratschingstal, das Ridnauntal und das Jaufental sind zum Wandern wie geschaffen, und die Auswahl der Wanderwege ist entsprechend groß. Bereits in den Talsohlen erstrecken sich schöne Wege, die zu jeder Jahreszeit Bewegungslust und kulturelle Interessen in Einklang bringen.
Auch Alex Schwazer aus Kalch im Ratschingstal, Olympiasieger im 50 km Gehen bei den Sommerspielen 2008 in Peking, hat hier schon in seiner frühen Jugend hier die Leidenschaft für diesen Sport entdeckt.
Nützen Sie zum Erreichen des Ausgangspunktes Ihrer Wanderung auch unsere Wandershuttle: es bringt Sie jeden Tag nach Fahrplan hin und fährt Sie wieder in Ihren Ferienaufenthaltsort zurück. Hier Infos zum Wandershuttle und Fahrplan.
Unsere Tipps:
Wanderung durch die Gilfenklamm in Ratschings
LÄNGE: 5 km
HÖHENMETER: Aufstieg 288 hm / Abstieg 288 m
STARTPUNKT: Stange
ENDPUNKT: Stange
GEHZEIT: 1 h 40 m
SCHWIERIGKEIT: mittelschwieriger Wanderweg
WEGNUMMER: 1A, 11A, 1A
GEMEINDEN: Ratschings
Tourenbeschreibung: Die hohen Seitenwände der Schlucht bestehen aus weißem Marmorfels (Ratschinger Marmor). Eine erste Weganlage durch die Schlucht wurde bereits 1895 erbaut.
Gehzeit: ca. 1 Std. klammaufwärts, klammabwärts ca. 30-45 min.
Geöffnet: von Anfang Mai bis Anfang November durchgehend von 9.30 bis 17.30 Uhr (in den Monaten Juli und August von 9.00 bis 18.00 Uhr).
Eintritt: Erwachsene € 3,50, Kinder € 1,50, Gruppen ab 20 Personen € 3,00
Tourenverlauf: Anfahrt bis zur Ortschaft Stange am Eingang ins Ratschingstal (970 m). Unmittelbar nach dem Gasthaus "Zur Gilfenkamm" auf breitem Weg zunächst neben dem Ratschinger Bach talein (Mauthäuschen). Dann beginnt der Weg allmählich anzusteigen. Die Schlucht wird enger, an den steilen Felshängen klammern sich Gebüsch und Bäume fest, in der Tiefe rauscht der Bach. Weiter geht es in Serpentinen und über Stufen zur Höhe. Plötzlich - der Weg biegt um eine felsige Ecke und betritt die eigentliche Felsklamm - tut sich ein Szenarium auf, das selbst den nüchternen Zeitgenossen in helle Begeisterung versetzt. Der Blick fällt in eine unheimliche, tiefe Schlucht, in der ein 15 m hoher Wasserfall zwischen glattgescheuerten Marmorfelsen in die Tiefe donnert. Die gute Weganlage führt nun mit Brücken, Treppen, Aussichtskanzeln und einer Felsgalerie bald links, bald rechts ansteigend durch die gewaltige, 400 Meter lange Schlucht und endet schließlich beim Gasthaus "Jaufensteg" (1.149 m) an der Ratschinger Straße. Nach Rast und Einkehr entweder wieder durch die Klamm absteigen oder in Form einer Rundwanderung am südlichen Talhang kurz zum Burghof (1.235 m) wandern und wenig später auf einem beschilderten Fußpfad über die Ruine Reifenegg nach Stange absteigen.
Übelseen
LÄNGE: 6 km
HÖHENMETER: Aufstieg 537 hm / Abstieg 180 m
STARTPUNKT: St. Leonhard in Passeier
GEHZEIT: 2 h 10 m
SCHWIERIGKEIT: leichter Bergweg
WEGNUMMER: 12A, 12
GEMEINDEN: Ratschings
Tourenbeschreibung: Tiefstgelegener und bedeutendster der vier Seen ist der Große Übelsee, der zu den „brüllenden Wetterseen“ gezählt wird, welche durch weithin hörbare Töne Schlechtwetter ankündigen. Die Seengruppe, die sich südlich unter der Kleinen Kreuzspitze im Kamm befindet besteht aus dem Großen und dem Kleinen Übelsee, dem Scheibelesee und der Kuhlacke.
Tourenverlauf: Von der obersten Kehre der Jaufenstraße auf Passeirer Seite westlich des Jaufenpasses auf Weg 12A nahezu eben zur Flecknerhütte (Sommerbewirtschaftung). Dann auf markiertem Weg und Steig durch die Steilhänge und kurz zur Glaitner Spitze. Dann westseitig ins Schlattacher Joch und zu den Seen (2.313 m).
Jaufen - Saxner
LÄNGE: 7,6 km
HÖHENMETER: Aufstieg 451 hm / Abstieg 451 m
STARTPUNKT: St. Leonhard in Passeier
GEHZEIT: 2 h 30 m
SCHWIERIGKEIT: leichter Bergweg
WEGNUMMER: 12A, 12B, 12, 12A
GEMEINDEN: Ratschings
Tourenbeschreibung: Relativ leichte und kurze Gipfelbesteigung im vergleichsweise sanft geformten Kamm, der sich westlich des Jaufenpasses zwischen dem mittleren Passeiertal im Süden und dem Ratschingstal im Norden erstreckt.
Bei dieser Tour besteigen wir die Flecknerspitze und den Saxner, zwei lohnende, nahe beisammen stehende Gipfel im so genannten Jaufenkamm, der sich vom Jaufenpass westwärts gegen die Hohe Kreuzspitze erstreckt. Von diesem Kamm fallen südseitig steile, im obersten Teil felsdurchsetzte Grashänge zum Gebiet von St. Leonhard in Passeier ab, während nordseitig felsige Flanken und Grate zu den Almen von Ratschings abbrechen. Sowohl über den Kamm als auch durch seine Südhänge führen markierte Routen, so dass sich die beiden Gipfel in Form einer Rundtour besteigen lassen. Ausgangspunkt ist die oberste Kehre der Jaufenpass-Straße auf der Passeirer Seite, und das heißt, dass die Tour nur einen Höhenunterschied von rund 300 Metern aufweist. Rast- und Einkehrmöglichkeit bietet die Flecknerhütte, eine südseitig überaus schön gelegene Alm- und Schutzhütte. Die beiden bestiegenen Gipfel zeichnen sich durch ihre weitreichende Aussicht aus, die sowohl die vergletscherten Hochgipfel der Stubaier und Ötztaler Alpen als auch das eisfreie Gebirge der Sarntaler Alpen umfasst, und darüber hinaus bieten sich eindrucksvolle Tiefblicke auf Ratschings und Passeier.
Tourenverlauf: Von der obersten Passeirer Kehre der Jaufenpass-Straße auf dem breiten Weg 12 A zuerst ansteigend und dann eben durch Grashänge zur Flecknerhütte (im Sommer bewirtschaftet); dann auf dem Weg 12 A westwärts weiter bis zu rechts abzweigendem markiertem Steig, auf diesem steil und leicht ausgesetzt, aber für Schwindelfreie nicht schwierig empor zur Flecknerspitze und über den Verbindungsgrat (ab nun stets Markierung 12) in kurzem Anstieg problemlos zum Gipfelkreuz auf dem doppelgipfeligen, etwas höheren Saxner. - Abstieg: Vom Kreuz zum nahen Westgipfel, über den begrasten Westkamm mittelsteil (Markierung 12) hinunter ins Glaitner Joch, links abdrehend auf dem Steig 12 A die steilen Grasflanken querend zur Flecknerhütte und wie auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt.
Pfurnsee
LÄNGE: 16,5 km
HÖHENMETER: Aufstieg 1.478 hm / Abstieg 1.478 m
STARTPUNKT: Ratschings
GEHZEIT: 7 h 10 m
SCHWIERIGKEIT: leichter Alpinweg
WEGNUMMER: 9, 9A, 6, 9
GEMEINDEN: Ratschings
Tourenbeschreibung: Der See ist von fast einem Dutzend Dreitausendern umgeben, die zentrale Gruppe der Stubaier Alpen. Der See liegt in einem von den einstigen Gletschern ausgekolkten Felsbecken. Vom Ridnauner Talschluss der Mark 9 folgend durch Wald und den Fernerbach entlang zum Aglsboden (Rückhaltebecken). Vom Hauptweg rechts ab, auf Steig 9 A über Grashänge steil hinauf zur Aglsalm (2.004 m) und weiter auf dem guten, aber an einer Stelle etwas ausgesetzten Steig 9 A über die Steilhänge empor zum See (2.456 m). Für den Abstieg benutzt man den Aufstieg, Gehtüchtige können auch zu der etwas höher gelegenen Teplitzer Hütte queren und dort über die kleine Grohmannhütte wieder ins Tal absteigen.
Gipfeltour Telfer Weißen
LÄNGE: 5 km
HÖHENMETER: Aufstieg 783 hm / Abstieg 783 m
GEHZEIT: 2 h 30 m
SCHWIERIGKEIT: mittelschwieriger Bergweg
WEGNUMMER: 24, 23
GEMEINDEN: Brenner, Ratschings, Sterzing
Tourenbeschreibung: Diese äußerst eindrucksvolle Gipfeltour auf die 2.566 m hohen Telfer Weißen stellt für geübte Alpinisten ein unvergessliches Erlebnis dar.
Tourenverlauf: Von der Roßkopfbahn-Bergstation geht man zunächst auf dem Weg Nr. 23 Richtung Kuhalm. Kurz vor der Kuhalm rechts zu den Telfer Weißen abbiegen. Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg.
Sieben Seen
LÄNGE: 21,84 km
HÖHENMETER: Aufstieg 1.500 hm / Abstieg 1.500 m
STARTPUNKT: Ridnaun
GEHZEIT: 7 h 40 m
SCHWIERIGKEIT: schwieriger Bergweg
WEGNUMMER: 9, 28A, 28, 28B, 33, 33A, 33, 9, 8, 8B, 9
GEMEINDEN: Ratschings
Tourenbeschreibung: Vom Ridnauner Talschluss (der erste Teil des Weges ist auch ein Bergwerks-Lehrpfad) auf dem Weg 28 durch das Lazzacher Tal südwestlich zur Lazzacher Alm (2.113 m, auch Poschalm, Ausschank). Weiter bis zur Abzweigung der Mark 33. Dieser entlang bis zum Mittleren Moarer Egetsee (2.468 m). Weiter empor zum Egetjoch. Nordseitig bei der Wegteilung mit der Mark 33 A nordwestlich zum Hinteren Senner Egetsee (2.647 m). Der Mark 33 A folgend zu den Vorderen Senner Egetseen (ca. 2.510 m). Weiter talab bis zum Trüber See. Weiter auf der vom Egetjoch direkt absteigenden Mark 33 zur Brücke über den Fernerbach (2.118 m), jenseits empor zur Grohmannhütte (2.254 m, Ausschank) und auf Weg 9 ostwärts zum Aglsboden.
Gipfeltour - Rosskopf
LÄNGE: 1,8 km
HÖHENMETER: Aufstieg 334 hm / Abstieg 8 m
STARTPUNKT: Bergstation der Rosskopfbahn
ENDPUNKT: Rosskopf
HINWEG: 1 h
RÜCKWEG: 40 m
SCHWIERIGKEIT: leichter Bergweg
WEGNUMMER: 24
GEMEINDEN: Ratschings, Sterzing
Tourenbeschreibung: Unschwierige äußerst lohnende Besteigung des 2.189 m hohen Rosskopf.
Der Weg führt auf Nr. 24 rechts leicht ansteigend zu einem herabziehenden Zaun, dem wir aufwärts folgen und oberhalb vom Sterzinger Haus am „Stock“ den Ostgrat erreichen. Unser Weg verläuft nun direkt auf dem Kamm und führt in unschwierigem, landschaftlich sehr eindrucksvollem Anstieg auf den Gipfel. Der überwältigende Rundblick reicht vom Tribulaun bis zum Hochfeiler und von den Dolomiten bis fast zum Zuckerhütl.













